Allgemeine Information


Allgemeines

Namibia hat ca. 2 Mio. Einwohner auf einer Gesamtfläche von 824.269 km², recht leer also. Die Amtssprache ist Englisch, aber auch Afrikaans und Deutsch werden noch viel gesprochen, sowie die 12 einheimischen schwarzafrikanischen Sprachen.

Die Uhrzeit ist während der Sommerzeit von Anfang September bis Anfang April GMT +2 und im Winter GMT +1. So ergeben sich zu Deutschland je nach Jahreszeit Zeitunterschiede von 0-2 Stunden.

Das Klima im Lande variiert von der Küste zum Inland, sowie vom Süden in den Norden. In den Wintermonaten (Mai bis September) schwanken die Tagestemperaturen im Binnenland zwischen 15°C und 25°C und gehen in der Nacht oft unter den Gefrierpunkt. Im Sommer (Oktober bis April) schwanken die Tagestemperaturen zwischen 25 und 40°C. In der Namib Wüste können die Temperaturen dann bis über 40°C steigen. An der Küste wird das Klima das ganze Jahr über vom kalten Benguelastrom beeinflusst, die Tagestemperaturen liegen zwischen 15°C – 25°C, und der häufige Nebel kann die gefühlte Temperatur deutlich herabsenken. Wir empfehlen, zu jeder Zeit auch Pulli und Jacke im Gepäck zu haben.

Im Straßenverkehr wird auf der linken Seite gefahren. Das Verkehrsnetz ist sehr gut ausgebaut. Nur die Hauptverkehrswege sind geteert, aber auch die vielen Schotterpisten werden von staatlicher Seite gewartet und sind allgemein in gutem Zustand, dennoch können häufig befahrene oder sehr abgelegene Schotterpisten in unvorhersehbarem schlechten Zustand sein, was die tägliche Fahrzeit unangenehm verlängern kann.

Das Leitungswasser in Namibia ist gutes sauberes Trinkwasser (es sei denn es wird deutlich auf anderes hingewiesen).

Gesundheit

Für die Teilnahme an unseren Touren ist lediglich ein ‚normaler’ Gesundheitszustand, keine Hochleistungsfitness erforderlich. Es sind keine besonderen Impfungen vorgeschrieben, wobei wir zu einem aktuellen Impfstatus raten (Polio, Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A und B). In Deutschland sind dies Standartimpfungen, bitte überprüft Euren aktuellen Impfstatus. Die Gefahr in den von uns bereisten Regionen an Malaria zu erkranken schätzen wir sehr gering ein, können dies aber natürlich nicht ausschließen. Abhängig von der Jahreszeit (Regenzeit oder Trockenzeit) variiert das Risiko, das im Etoscha Nationalpark sowie im Norden Namibias am höchsten ist. Detaillierte Informationen über aktuelle Risikozonen und Prophylaxe können bei Tropeninstituten oder Eurem Hausarzt bezogen werden. Unsere Touren sind leider nicht für Rollstuhlfahrer geeignet. Mitreisende mit akuten oder chronischen Erkrankungen (z.B. Diabetes, Allergien) sollten uns vor Antritt der Reise davon in Kenntnis setzen. Regelmäßig einzunehmende Medikamente sollten betroffene Mitreisende in ausreichender Menge für die Dauer der Reise mitführen. Auch wenn die Ausstattung namibischer Apotheken dem deutschen Standart entspricht, beugt die Mitnahme vertrauter Präparate möglichen Unverträglichkeiten und Unbequemlichkeiten vor.

Versicherungen

Zu Eurem Schutz raten wir zum Abschluss persönlicher Versicherungen: Auslandskranken-, Unfall-, Reisegepäck- und Reiserücktrittversicherung.

Visabestimmungen

Bürger folgender Staaten benötigen kein Visum für Namibia, sofern sie im Besitz eines Reisepasses sind, der über das Abreisedatum aus Namibia hinaus weitere 6 Monate gültig ist, und den Beleg für die Rück- bzw. Weiterreise von Namibia vorlegen können: Angola, Australien, Österreich, Belgien, Botswana, Brasilien, Kanada, Kuba, Deutschland, Frankreich, Island, Italien, Japan, Kenia, Liechtenstein, Luxemburg, Macao, Malawi, Malaysia, Mosambik, Niederlande, Neuseeland, Portugal, Irland, Russland, Skandinavien, Singapur, Südafrika, Spanien, Swaziland, Schweiz, Tansania, Großbritannien, USA, Sambia und Simbabwe. Bei der Einreise wird für die Dauer des Aufenthaltes, bis maximal 90 Tage, ein Touristenvisum gewährt. Verlängerungen können beim Innenministerium in Windhoek oder den namibischen Botschaften im Ausland beantragt werden. Solltet Ihr eine andere Staatsbürgerschaft haben, dann müsste ein Visum vor Antritt der Reise, bei der namibischen Botschaft, beantragt werden.

Währung und Zahlungsmittel

Namibias Währung ist der Namibia Dollar, der an den südafrikanischen Rand gekoppelt ist. Diese beiden Währungen sind die einzig anerkannten Zahlungsmittel in Namibia. Der Wechselkurs zum €uro ist momentan großen Schwankungen unterlegen. Er liegt momentan bei ca. 1: 9 (Stand: Juli 2010). Mit gängigen Kreditkarten und Bankkarten (Visa, Master Card, Maestro) kann in Banken, Wechselstuben und an Geldautomaten problemlos mit PIN Nummer Bargeld bezogen werden.  Wir raten von Traveller Schecks und Bargeldmitnahme, auch solltet Ihr keine Namibia Doller oder Rand zu Hause eintauschen, wir haben sofort nach Ankunft die Möglichkeit Geld am Bankautomaten zu ziehen. Dafür empfehlen wir die ganz normale Bankkarte mit dem Maestro Zeichen zu verwenden, denn die Gebühren sind geringer als mit der Kreditkarte. Zahlungen mit Kreditkarte sind in Restaurants und größeren Geschäften möglich.

Kleidung und Ausrüstung

Da wir besonders in der Winterzeit (Juni bis September) teils stark schwankende Temperaturen zwischen Tag und Nacht haben (Tag ca.15 bis 25 Nacht -5 bis 10 °C), genauso wie kalte Tage an der Küste das ganze Jahr auftreten können, ist es ratsam sommerliche wie auch warme Bekleidung mitzubringen. In den Sommermonaten (Oktober bis April) haben wir durchschnittlich Tagestemperaturen zwischen 30 und 40 Grad, also leichte Bekleidung, wichtig ist immer der Sonnenschutz.

Wir raten:            T-Shirts, kurze Hosen, leichte langarm Shirts oder Bluse gegen Sonnenbrand, Sandalen, sowie auch warmen Pullover, entsprechend der Jahreszeit warme Jacke, Socken, lange Hosen, feste Schuhe, mit denen Ihr auch gut wandern könnt.

Ausrüstung:      Schlafsack und Handtücher bei Campingtouren, Taschenlampe, Sonnenschutzcreme, Sonnenhut und Sonnenbrille, natürlich Photokamera nicht vergessen, Ladegeräte für persönliche elektronische Geräte (Akkus, Mobiltelefone usw.), Adapter sind im Land erhältlich.

Detaillierte Informationen und Packhilfen senden wir Euch einen Monat vor Reisebeginn zu.

Sicherheit

Wie in jedem anderen Land können besonders Touristen Opfer von Gelegenheits- und Taschendieben werden. Es gelten daher allgemeine Verhaltensregeln zum eigenen Schutz, um sich diese unangenehmen Erfahrungen zu ersparen: Wertsachen nicht offen präsentieren, größere Mengen Bargeld, Kamera, Flugtickets, Pässe an einem sicheren Ort lagern. Entwickelt Sensibilität für die Verhältnisse in einem Entwicklungsland und verhaltet Euch dementsprechend. Aber selbst in der Hauptstadt Windhoek ist es als ungefährlich einzustufen am Abend in Gruppen durch die beleuchteten und belebten Strassen zu bummeln. Meiden sollte man, wie überall, dunkle einsame Ecken und mysteriöse Gestalten – habt offene Augen und vertraut auf Euer Gefühl.